Hans Boesch
Der grosse Unbekannte der Schweizer Literatur
Samstag, 5. September 2026 - 15.30 Uhr Laudatio ab 17.00 Uhr Konzert
Reformierte Kirche Stäfa
15.30 Uhr | Laudatio durch Dr. Elio Pellin, Univ. Bern
anschliessend Apéro
17.00 Uhr | Konzert mit Uraufführung «Pan» von Burkhard Kinzler nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Hans Boesch
Salome Cavegn (Alt), Philipp Classen (Tenor),
Andreas Müller-Crepon (Sprecher), Elia Pianaro
(Flöte), Flávio Barbosa (Horn), Alessandro Prandi
(Viola), Leonor Maia (Harfe)
Er gilt als einer der grossen Unbekannten in der Schweizer Literatur des 20. Jahrhunderts. Hans Boesch, der von 1972 bis zu seinem Tod 2003 in Stäfa lebte, wäre im März dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Sein literarisches Werk beginnt mit Lyrik, ab den 1960er-Jahren folgen Romane und Essays, daneben auch tiefgründige wissenschaftliche Arbeiten aus seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Verkehrs- und Quartierplaner an der ETH Zürich.
Hans Boesch wurde mit zahlreichen Preisen, Werkjahren und Ehrengaben ausgezeichnet. Aufmerksamkeit, Bedacht und Hingabe charakterisieren seine Arbeitsweise. Vor allem seine bildhafte, überaus sinnliche und wirkmächtige Sprache gilt als einzigartig. – Gründe genug, diesen stillen, oft unterschätzten Schweizer Autor wiederzuentdecken.
In Zusammenarbeit mit «hans.boesch.poet», Stäfa.