«Heimat lebenslänglich»

Film über das Schicksal des Stäfners Emil Frey.

Vorführung in Anwesenheit des Autorenteams

Samstag, 7. März 2026

16.00 Uhr

Museum zur Farb

Wie eine Zeitkapsel steht das marode alte Bauernhaus von Emil Frey inmitten einer Neubausiedlung im Stäfner Quartier Trübel. Der 85-jährige Eigenbrötler wehrt sich gegen die Ausweisung durch die Bauherrschaft. Er will das, was ihm und Generationen seiner Familie zuvor Heimat bedeutet, nicht verlassen. So prallen im Trübel zwei Welten aufeinander: Hier der «Eremit» Emil Frey, der seinen Abfall im Ofen verbrennt, dort die Neuzuzüger, die von der Idylle am Dorfrand träumen.

Diesen seltsamen Kontrast hat ein lokales Filmteam – Jens-Peter Rövekamp, Andreas Schürer, Peti Wiskemann, Christine Bänninger – 2005 in einem grossartigen und ausgezeichneten Dokumentarfilm festgehalten. Er stellt auch Fragen: Was ist normal? Wie gehen wir mit Menschen um, die anders sind als der Mainstream? Und vor allem: Was ist Heimat?

20 Jahre nach der Entstehung ist der Film selbst zum Zeitdokument in der rasch wachsenden Gemeinde Stäfa geworden. Das Museum zur Farb zeigt ihn jetzt, eingebettet in eine Fragerunde mit dem anwesenden Autorenteam.

Die Platzzahl ist beschränkt. Wir bitten um Anmeldung unter kurator@lesegesellschaft.ch oder der Telefonnummer 044 926 64 38.
Eintritt Kollekte.